Stahl-Guss_IconSchweißnähte

Durch Schweißnähte können zwei metallische Materialien miteinander verbunden werden. Hierbei können leichte Defekte, wie Poren, Risse oder Einschlüsse, in der Naht entstehen. Diese können im Zuge der Qualitätskontrolle zuverlässig mit Röntgentechnik erkannt werden.

In vielen Branchen müssen alle sicherheitsrelevanten Schweißnähte vollständig mit Röntgentechnik nach EN 17636-2, ASTM, API und ähnlichen anspruchsvollen internationalen Standards geprüft werden. Klassische Beispiele sind hier die Öl- und Gasindustrie oder Luft- und Raumfahrt. Die zu prüfenden Bauteile reichen von Schweißnähten auf dünnsten Titanrohren, die mit Mikrofokusröhren und hochauflösenden Detektoren geprüft werden, bis zu dicken Pipelines, bei denen mit sehr hohen Energien gearbeitet wird.

VisiConsult hat hierzu eine Reihe von umfangreichen Toolboxen für das Xplus entwickelt. So kann die Bildqualität automatisch analysiert werden und im Vergleich zu folgenden Standards abgeglichen werden: ASTM, En-17636-2, NADCAP, Boeing 7044 und 7042. Hierbei wird auf Auflösung, Kontrast und das Signal zu Rauschverhältnis eingegangen. Da Schweißnähte in vielen verschiedenen Bereichen vorkommen, können Hersteller aus einer Bandbreite von Systemen wählen. Zum Beispiel die XRHPipe oder XRHTank zur automatischen Inspektion von Pipelines oder Hochdruckkesseln. Für mobile Applikationen im Servicesektor bietet VisiConsult hochmobile digitale Lösungen an. Für ausgefallene Strukturen können auch Film-Scanner (Digitalisierung) oder CR Speicherfolien genutzt werden.

  • Hohe Effizienzsteigerung durch Digitale Radiographie (DR) als Filmersatz
  • Prüfung auf typische Schweißnahtfehler: Risse, Poren, Einschlüsse, Undercuts etc.
  • Konform zu anspruchsvollen internationalen Prüfstandards
  • Doppel- oder Einfachwand-Durchstrahlprüfung
  • Erfüllung von höchsten Prüfanforderungen (Klasse B)
  • Speicherung in digitalen Bildarchiven (DICONDE)